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Tutorial: Metadaten vereinheitlichen, damit deine Bibliothek in Luma glänzt

Luma kennt keine Online-Datenbank und rät nichts. Alles, was du siehst, kommt aus den Tags deiner Dateien: welche Alben es gibt, in welcher Reihenfolge sie stehen, welche Songs in deinen dynamischen Playlists landen. Dieses Tutorial zeigt Feld für Feld, worauf es bei den Metadaten ankommt, und wie du eine gewachsene Sammlung in einem Durchgang vereinheitlichst, damit deine Bibliothek in Luma glänzt.

Kurz gesagt

  • Album und Albuminterpret müssen bei allen Songs eines Albums exakt gleich sein. Daraus baut Luma Alben und Künstler.
  • Jedes Album braucht ein Jahr. Luma ordnet die Diskografie eines Künstlers danach, Alben ohne Jahr landen an falscher Stelle.
  • Ein Genre pro Song, einheitlich geschrieben. Regeln für das Genre in dynamischen Playlists vergleichen den Text exakt.
  • Cover in die Datei einbetten, vorn das Frontcover, 1.000 bis 1.500 Pixel. Ein loses cover.jpg liest Luma nicht.
  • Am Mac in Luma bearbeiten schreibt die Änderungen direkt in deine Originaldateien. So wird Luma selbst zum Werkzeug fürs Aufräumen.

Was Luma aus deinen Tags macht

Bevor es ans Aufräumen geht, lohnt ein Blick darauf, welches Feld welche Ansicht steuert. Diese Tabelle beschreibt das Verhalten von Luma auf iPhone, iPad und Mac:

In LumaKommt ausWorauf achten
AlbenAlbum + AlbuminterpretExakt gleiche Schreibweise bei allen Songs. Ein Zeichen Unterschied ergibt zwei Alben.
KünstlerAlbuminterpretFehlt er, zählt der Interpret. Gäste bekommen deshalb keine eigene Künstlerseite.
Reihenfolge auf der KünstlerseiteJahrAlben laufen vom ältesten zum neuesten. Ohne Jahr steht ein Album ganz vorn.
TracklisteCD-Nummer, dann TitelnummerBei Doppelalben beides pflegen. Weicht der Interpret vom Albuminterpreten ab, zeigt Luma ihn unter dem Titel.
Sortierung A bis ZTitel bzw. AlbuminterpretBuchstaben zuerst, Zahlen und Zeichen danach. Ein führendes „The“ zählt mit.
AlbumcoverErstes eingebettetes BildLuma verkleinert auf etwa 1.024 Pixel. Größere Bilder bringen in Luma nichts.
Dynamische Playlist mit Genre-RegelGenre jedes SongsExakter Textvergleich. „Hip-Hop“ und „Hip Hop“ sind zwei Genres.
Dynamische Playlist mit Jahr-RegelJahr jedes SongsSongs ohne Jahr landen nie in einer Liste wie „1980 bis 1989“.
SucheTitel, Interpret, AlbumGäste findest du über die Suche, auch ohne Künstlerseite.
DuplikaterkennungTitel, Interpret, Album, Titelnummer, LängeGleiche Tags in zwei Formaten gelten als ein Song.
LiedtexteLyrics-Tag oder .lrc-DateiEingebettete Texte reisen mit der Datei überall hin.

Zwei Felder, die andere Programme kennen, wertet Luma bewusst nicht aus: die Compilation-Markierung und eigene Sortierfelder. Für Sampler zählt in Luma also allein der Albuminterpret, und sortiert wird nach dem, was tatsächlich im Feld steht. Fehlen Tags ganz, nimmt Luma, was der Dateiname hergibt, und fasst Songs ohne Albumangabe unter „Unknown Album“ zusammen.

Vorbereitung: Sichern und Bestand aufnehmen

  • Sicherung machen. Tagging-Programme ändern Hunderte Dateien in Sekunden. Kopiere den Musikordner vorher auf eine externe Festplatte.
  • Werkzeug wählen. Für große Bestände eignet sich MusicBrainz Picard (kostenlos, Windows, Mac, Linux), das Alben automatisch mit der offenen Datenbank MusicBrainz abgleicht. Für gezielte Korrekturen an vielen Dateien gleichzeitig ist Mp3tag stark (Windows kostenlos, Mac kostenpflichtig). Für Einzelfälle reicht Luma selbst.
  • Problemfälle finden. In Luma unter Mediathek › Alben nach Künstler sortieren und durchscrollen. Achte auf Alben unter „Unknown Album“ oder „Unknown Artist“, auf Kacheln mit nur ein, zwei Songs und auf Künstlernamen, die doppelt vorkommen. Das ist deine Arbeitsliste.

Arbeite dann Album für Album in der Reihenfolge dieses Tutorials. Die ersten Schritte haben die größte Wirkung.

Schritt 1: Albuminterpret festlegen

Der Albuminterpret entscheidet, zu welchem Künstler ein Album gehört, und hält es zusammen. Ohne ihn zerfällt ein Album, sobald ein Song einen Gast hat. Die Regeln:

  • Ein Wert für alle Songs des Albums, und zwar der Name, unter dem das Album erschienen ist, meist so, wie er auf dem Cover steht.
  • Gäste gehören ins Feld Interpret, nicht in den Albuminterpreten. „Daft Punk feat. Pharrell Williams“ ist der Interpret des Songs, „Daft Punk“ der Albuminterpret.
  • Gleicher Künstler, gleiche Schreibweise. „AC/DC“ und „ACDC“, „Beyoncé“ und „Beyonce“ oder „The National“ und „National“ ergeben in Luma jeweils zwei Künstler.
  • Sampler und Compilations mit vielen Interpreten bekommen einen gemeinsamen Albuminterpreten wie „Various Artists“ oder „Verschiedene Interpreten“. Entscheide dich für eine Variante und nutze sie überall. MusicBrainz und Picard verwenden „Various Artists“.
  • Kollaborationsalben zweier Künstler bekommen einen gemeinsamen Wert, etwa „Jay-Z & Kanye West“. Das Album erscheint dann unter diesem Namen als eigener Künstler.
Warum Gäste keine eigene Künstlerseite bekommenLuma bildet Künstler aus dem Albuminterpreten, damit jede Künstlerseite eine saubere Diskografie zeigt und nicht von Einzelsongs auf fremden Alben überflutet wird. Songs mit Gastauftritt findest du trotzdem jederzeit über die Suche, die auch das Interpret-Feld durchsucht.

Schritt 2: Albumtitel und Editionen

Der Albumtitel muss ebenfalls bei allen Songs identisch sein. Typische Stolperfallen:

  • Editionszusätze: „Rumours“, „Rumours (Remastered)“ und „Rumours [Deluxe Edition]“ sind drei Alben. Willst du nur eine Fassung, entferne die Zusätze. Willst du bewusst zwei Fassungen behalten, lass sie unterschiedlich.
  • Mehrfach-CDs: Kein „(Disc 1)“ und „(Disc 2)“ im Albumtitel. Die CD gehört ins Feld CD-Nummer, sonst wird das Doppelalbum zu zwei Alben.
  • Leerzeichen und Satzzeichen: Doppelte Leerzeichen, verschiedene Apostrophe (' und ’) oder Bindestriche statt Doppelpunkten sind unsichtbare Gründe für doppelte Alben. Luma entfernt nur Leerzeichen am Anfang und Ende.
  • Singles und EPs bekommen ihren eigenen Titel als Albumnamen, damit sie als kleine Veröffentlichung in der Diskografie stehen und nicht mit dem Album verschmelzen.

Schritt 3: Titel- und CD-Nummern

Luma sortiert die Trackliste erst nach CD-Nummer, dann nach Titelnummer. Angaben wie „3/12“ versteht Luma, es zählt die erste Zahl. Fehlt die CD-Nummer, gilt CD 1. Bei Doppelalben, Box-Sets und Deluxe-Editionen mit Bonus-CD sollte also jede CD ihre Nummer haben, und die Titelnummern beginnen auf jeder CD wieder bei 1. Ohne Titelnummern stehen die Songs nicht in Albumreihenfolge, und lückenlose Übergänge bei Live-Alben passen dann nicht mehr.

Schritt 4: Jedem Album ein Jahr geben

Das Jahr steuert drei Dinge in Luma: die Sortierung nach Erscheinungsjahr in der Alben-Ansicht, die Reihenfolge der Diskografie auf der Künstlerseite und dynamische Playlists mit einer Jahr-Regel, etwa für ein Jahrzehnt. Fehlt es, steht das Album auf der Künstlerseite ganz vorn, vor dem Debüt. Darauf solltest du achten:

  • Format: Luma liest die ersten vier Zeichen. „1977“ und „1977-02-04“ funktionieren, „04.02.1977“ nicht.
  • Original oder Neuauflage: Für eine stimmige Diskografie und Playlists nach Jahrzehnt ist das ursprüngliche Erscheinungsjahr meist besser. Ein Remaster von 2011 eines Albums von 1977 gehört musikalisch in die Siebziger. Wie du das Originaljahr mit Picard automatisch einträgst, steht unten bei den Werkzeugen.
  • Einheitlich im Album: Alle Songs eines Albums bekommen dasselbe Jahr. Luma übernimmt das Albumjahr vom ersten Song, den es importiert. Abweichende Jahre bei Compilations, etwa das Jahr jedes Originalsongs, führen dazu, dass der Sampler in Playlists nach Jahrzehnt nur teilweise auftaucht. Das kann gewollt sein, ist aber selten.

Schritt 5: Ein kleines, festes Genre-Vokabular

Genres sind das Feld, das in den meisten Sammlungen am chaotischsten ist, weil jeder Shop und jede Datenbank andere Begriffe nutzt. In Luma entscheiden sie über dynamische Playlists mit einer Genre-Regel und helfen in der Albumsuche, etwa beim Anlegen einer Sammlung. Drei Regeln:

  • Ein Genre pro Song. Luma liest das erste Genre. Steht „Rock; Pop; Indie“ in einem Feld, wird daraus ein einziges, sehr spezielles Genre mit genau diesem Namen.
  • Eine feste Liste. Zehn bis zwanzig Genres sind für die meisten Sammlungen genug. Jedes Genre sollte so viele Alben haben, dass sich eine eigene dynamische Playlist dafür lohnt.
  • Gleich im ganzen Album. Bearbeitest du das Genre in Luma über die Albuminformationen, übernimmt Luma es für alle Songs.

Ein Beispiel für ein schlankes Vokabular, das du anpassen kannst:

GenreFasst zusammen
RockClassic Rock, Hard Rock, Prog
IndieIndie Rock, Indie Pop, Shoegaze
PopPop, Synthpop, Dance-Pop
Hip-HopRap, Deutschrap, Trap
R&B & SoulSoul, Funk, Neo-Soul
ElektronischHouse, Techno, Ambient, Drum & Bass
Jazzalle Jazz-Stile
KlassikOrchester, Kammermusik, Oper
Singer-SongwriterFolk, Akustik, Americana
Metalalle Metal-Stile
SoundtrackFilm, Serie, Spiel
Hörbuch & Hörspielgesprochene Inhalte

Feinere Einteilungen wie „Shoegaze“ oder „Deep House“ bildest du besser mit Sammlungen oder Playlists ab. Dort kann ein Album in mehreren Gruppen stecken, im Genre-Feld nicht.

Schritt 6: Cover einbetten

Luma übernimmt das Cover aus der Datei, und zwar das erste eingebettete Bild. Ein loses cover.jpg im Ordner liest Luma nicht ein. Daraus folgt:

  • Frontcover zuerst. Manche Downloads enthalten mehrere Bilder (Rückseite, Booklet). Steht das Frontcover nicht an erster Stelle, zeigt Luma womöglich die Rückseite. Am einfachsten bettest du nur das Frontcover ein.
  • 1.000 bis 1.500 Pixel reichen. Luma verkleinert jedes Cover auf etwa 1.024 Pixel. Größere eingebettete Bilder kosten in jedem Song Speicher, ohne in Luma besser auszusehen. Wie viel das bei großen Sammlungen ausmacht, steht in Musikbibliothek organisieren.
  • Gleiches Cover im ganzen Album. Luma nimmt für das Album das Cover des ersten Songs, der eines hat. Unterschiedliche Bilder in einem Album führen zu Überraschungen.

Cover kannst du auch in Luma setzen: in den Albuminformationen auf das Cover tippen und ein Bild aus Fotos oder Dateien wählen, am Mac einfach ein Bild aus dem Finder auf das Cover ziehen.

Schritt 7: Titel und Interpret pflegen

  • Gäste einheitlich notieren. Entweder „Song“ mit Interpret „A feat. B“, oder Titel „Song (feat. B)“ mit Interpret „A“. Luma zeigt beides sinnvoll an. Wichtig ist, dass du einen Weg konsequent nutzt.
  • Groß- und Kleinschreibung angleichen. Für die Anzeige ist „Here Comes The Sun“ gegenüber „Here Comes the Sun“ Geschmackssache, für die Duplikaterkennung in Luma egal, für Album- und Künstlernamen aber nicht: Dort zählt jedes Zeichen.
  • Keine Zusätze, die nicht zum Titel gehören, etwa Dateireste wie „01 - “ oder „[www.irgendwas.de]“. Mp3tag entfernt solche Muster in einem Durchgang.
  • Versionen kennzeichnen. „Song (Live)“, „Song (Acoustic)“ oder „Song (2011 Remaster)“ im Titel. So bleiben zwei Fassungen auf verschiedenen Alben unterscheidbar, auch in Playlist-Sicherungen.

Schritt 8 (optional): Liedtexte

Luma zeigt Liedtexte aus dem Lyrics-Tag der Datei oder aus einer .lrc-Datei mit gleichem Namen neben dem Song. Mit Zeitstempeln laufen sie im Player Zeile für Zeile mit. Eingebettete Texte sind die robustere Wahl, weil sie mit der Datei überall hinkommen, auch per Luma Transfer aufs iPhone, das nur Audiodateien überträgt. Details stehen in der Hilfe unter Songtexte anzeigen.

Sonderfälle

FallEmpfehlung für Luma
Sampler, CompilationAlbuminterpret „Various Artists“ bei allen Songs, Interpret pro Song. Ein Jahr für das ganze Album.
Soundtrack mit vielen InterpretenWie ein Sampler. Wer Soundtracks gesammelt sehen will, nimmt das Genre „Soundtrack“ oder eine Sammlung.
Score eines KomponistenKomponist als Albuminterpret, etwa „Hans Zimmer“. Dann steht der Score in seiner Diskografie.
KlassikLuma hat kein Komponisten-Feld. Bewährt: Komponist als Albuminterpret, Interpreten (Orchester, Dirigent) im Interpret-Feld, Werk und Satz im Titel, etwa „Sinfonie Nr. 5: I. Allegro con brio“.
Live-Album, DJ-MixTitelnummern lückenlos, Cross-Fade aus. Dann laufen die Übergänge wie auf der CD.
Doppelalbum, Box-SetEin Albumtitel ohne Disc-Zusatz, CD-Nummern 1, 2, 3, Titelnummern je CD ab 1.
Original und Remaster behaltenUnterschiedliche Albumtitel, etwa mit „(Remastered 2011)“. Sonst überspringt Luma die zweite Fassung als Duplikat.
HörbuchAls M4B oder eine Datei pro Kapitel mit Titelnummern. Genre „Hörbuch“, damit es nicht zwischen der Musik steht.

Werkzeuge richtig einstellen

MusicBrainz Picard

Picard ordnet deine Dateien Veröffentlichungen in MusicBrainz zu und schreibt dann vollständige, einheitliche Tags, inklusive Albuminterpret, Nummern und „Various Artists“ bei Samplern. Für Luma lohnen diese Einstellungen:

  • Genres: „Use genres from MusicBrainz“ einschalten und „Maximum number of genres“ auf 1 setzen (Voreinstellung 5). Mit mehreren Genres fügt Picard sie mit einem Trennzeichen zu einem Feld zusammen, das Luma als ein einziges Genre liest. Über den Genre-Filter kannst du die Auswahl auf dein Vokabular beschränken.
  • Cover: Einbetten einschalten, nur das Frontcover einbetten und als Größe 1.200 Pixel wählen. Das liegt nah an dem, was Luma anzeigt.
  • Jahr: Picard schreibt das Datum der gewählten Pressung ins Jahr-Feld und das ursprüngliche Erscheinungsdatum in ein eigenes Feld, das Luma nicht liest. Willst du das Originaljahr, füge in den Picard-Optionen unter Skripte eine Zeile wie $if(%originalyear%,$set(date,%originalyear%)) hinzu.

Mp3tag

  • Viele Dateien zugleich: Alle Songs eines Albums markieren und Albuminterpret, Album, Jahr und Genre auf einmal setzen.
  • Aktionen: Groß- und Kleinschreibung umwandeln, Zeichen ersetzen, Zusätze per Regulärem Ausdruck entfernen. Einmal angelegt, wendest du eine Aktion auf die ganze Sammlung an.
  • Filter: Mit einem Filter wie albumartist MISSING findest du alle Dateien ohne Albuminterpreten auf einen Blick.
  • Tag-Version: Für MP3 ist ID3v2.3 mit UTF-16 die verträglichste Wahl und die Voreinstellung.

Direkt in Luma nachbessern

Für Einzelfälle musst du die App nicht verlassen. Halte einen Song oder ein Album gedrückt (am Mac: Rechtsklick) und wähle Informationen bearbeiten beziehungsweise Albuminformationen bearbeiten. Die Albuminformationen ändern Album, Albuminterpret, Jahr, Genre und Cover für alle Songs auf einmal. Benennst du ein Album so um, dass Name und Albuminterpret zu einem vorhandenen passen, verschmelzen beide.

  • Am Mac schreibt Luma die Änderungen direkt in deine Originaldateien in den eingebundenen Musikordnern, bei MP3, M4A und FLAC. Nur die geänderten Felder werden angefasst, das Audio bleibt Byte für Byte gleich. Beim Tippen schlägt Luma Interpreten, Albuminterpreten und Genres aus deiner Mediathek vor, was Tippfehler und Varianten vermeidet. Damit ist Luma für Mac selbst ein gutes Werkzeug, um das Archiv zu vereinheitlichen.
  • Auf iPhone und iPad schreibt Luma in seine eigene Kopie der Datei, deine Originale bleiben unverändert. Willst du die korrigierten Dateien auch auf dem Computer haben, holst du sie mit Mediathek exportieren heraus.
  • WAV und AIFF kennen keine verlässlichen Tags. Änderungen gelten dort nur in Luma. Wer diese Formate hat, wandelt sie für die Sammlung am besten verlustfrei in FLAC um.

Playlists bleiben beim Aufräumen erhalten: Änderst du Titel, Interpret oder Album in Luma, ziehen alle Playlist-Einträge mit. Wie Luma Songs in Playlist-Sicherungen zuordnet, steht in Wie Luma Songs erkennt und zuordnet.

Aufräumen vor oder nach dem Import?

Am besten vorher, am Computer, mit dem Archiv als Grundlage. Dann sind die Tags in deinen Originaldateien richtig, und jedes Gerät und jeder Player profitiert davon. Auf dem iPhone ist ein Import eine Kopie: Hast du dort bereits importiert und danach am Computer die Tags geändert, würde ein erneuter Import die geänderten Songs zusätzlich anlegen. Entferne deshalb die betroffenen Alben vorher in Luma und importiere sie dann neu. Am Mac entfällt das: Luma für Mac liest die Ordner beim Start oder mit ⌘R neu ein und übernimmt geänderte Tags, ohne Likes, Wiedergabezahlen und Playlist-Plätze zu verlieren.

Checkliste pro Album

  • Albuminterpret bei allen Songs gleich, Gäste nur im Interpret-Feld.
  • Albumtitel bei allen Songs gleich, ohne Disc-Zusatz.
  • Titelnummern vollständig, CD-Nummern bei Mehrfach-CDs.
  • Ein Jahr im Format JJJJ, für alle Songs gleich.
  • Ein Genre aus deinem Vokabular, für alle Songs gleich.
  • Frontcover eingebettet, an erster Stelle, 1.000 bis 1.500 Pixel.
  • Titel ohne Dateireste, Versionen als Zusatz im Titel.

Häufige Fragen

Warum erscheint ein Album in Luma doppelt?

Luma bildet Alben aus Albumtitel und Albuminterpret, und beide müssen exakt übereinstimmen. Meist unterscheidet sich ein Song durch einen fehlenden Albuminterpreten bei einem Gastauftritt, einen Editionszusatz oder ein unsichtbares Zeichen. Gleichst du die Albuminformationen an, verschmelzen die Kacheln.

Warum steht ein Album auf der Künstlerseite an erster Stelle?

Luma ordnet die Diskografie nach Erscheinungsjahr, vom ältesten zum neuesten. Ein Album ohne Jahr landet ganz vorn. Trag in den Albuminformationen das Jahr ein, dann rückt es an die richtige Stelle.

Wo sind die Listen „Nach Genre“ und „Nach Jahrzehnt“?

Seit Luma 1.7 und Luma für Mac 1.2.0 gibt es diese Übersichten nicht mehr. Leg stattdessen eine dynamische Playlist an, etwa mit der Regel „Genre ist Jazz“ oder „Jahr zwischen 1980 und 1989“. Songs ohne Genre oder Jahr fallen dabei heraus, ergänze die Felder also vorher. Wie das geht, steht in der Hilfe unter Dynamische Playlists.

Liest Luma ein cover.jpg im Albumordner?

Nein. Luma übernimmt das erste in die Datei eingebettete Bild. Bette das Frontcover mit einem Tagging-Programm in alle Songs ein oder setze es in Luma über die Albuminformationen.

Ändert Luma meine Originaldateien, wenn ich Tags bearbeite?

Am Mac ja: Luma für Mac schreibt Änderungen bei MP3, M4A und FLAC direkt in die Dateien in deinen Musikordnern, nur die geänderten Felder, ohne das Audio anzufassen. Auf iPhone und iPad ändert Luma nur seine eigene Kopie, die Originale bleiben unberührt.

Wie trage ich klassische Musik in Luma am besten ein?

Luma hat kein eigenes Komponisten-Feld. Bewährt hat sich, den Komponisten als Albuminterpreten einzutragen, Orchester und Dirigent als Interpreten und Werk mit Satz im Titel. Dann steht jedes Werk in der Diskografie seines Komponisten.

Quellen

Fehler gefunden oder eine Frage zum Artikel? Schreib an hallo@suenavus.com.

Saubere Tags sehen in Luma richtig gut aus.

Luma trennt Interpret und Albuminterpret, zeigt Cover groß und schreibt deine Korrekturen bei MP3, M4A/ALAC und FLAC direkt in die Datei.

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