Klang: Equalizer, Lautstärke, Cross-Fade
Wiedergabe, aktualisiert am
Drei Werkzeuge formen den Klang in Luma. Alle findest du unter Einstellungen › Wiedergabe, und alle lassen sich jederzeit wieder ausschalten.
Der Equalizer
Unter Einstellungen › Wiedergabe › Equalizer öffnet sich ein grafischer 10-Band-Equalizer. Jedes Band reicht von −12 bis +12 dB.
Voreinstellungen
| Preset | Was es macht |
|---|---|
| Flach | Keine Veränderung. Luma nimmt den EQ dann ganz aus dem Signalweg. |
| Bass-Boost | Hebt die Tiefen bis etwa 250 Hz an. |
| Höhen | Hebt die Höhen ab etwa 1 kHz an, für mehr Luft und Details. |
| Stimme | Betont die Mitten, in denen Gesang und Sprache liegen. |
| Loudness | Hebt Tiefen und Höhen an, gut bei leisem Hören. |
Verschiebst du ein Band selbst, wird daraus deine eigene Einstellung. Zurücksetzen stellt alles auf flach.
Ist der Equalizer aus oder steht auf „Flach“, umgeht Luma ihn vollständig. Deine Dateien klingen dann exakt so, wie sie aufgenommen wurden.
Lautstärke angleichen
Alben aus verschiedenen Jahrzehnten sind unterschiedlich laut gemastert. Ohne Ausgleich springt die Lautstärke von Song zu Song. Mit Einstellungen › Wiedergabe › Lautstärke angleichen spielt Luma alle Titel gleich laut. Die Option ist ab Werk eingeschaltet.
- Luma misst die Lautheit jedes Songs einmal im Hintergrund und bringt alle auf einen gemeinsamen Zielpegel (−14 LUFS, wie bei den großen Streamingdiensten).
- Bei einer frisch importierten Sammlung dauert die erste Analyse eine Weile. In den Einstellungen siehst du, wie viele Titel noch analysiert werden. Was als Nächstes läuft, wird zuerst gemessen.
- Laute Songs werden leiser gemacht, leise etwas angehoben, aber nie so weit, dass sie übersteuern.
- Der Klangcharakter bleibt gleich; nur die Lautstärke ändert sich.
Willst du jede Datei exakt in ihrem Originalpegel hören, schalte die Option aus.
Cross-Fade
Unter Einstellungen › Wiedergabe › Cross-Fade stellst du ein, wie viele Sekunden zwei aufeinanderfolgende Songs ineinander überblendet werden: von 0 (aus) bis 12 Sekunden.
- Aus (0 s): Songs folgen lückenlos aufeinander (gapless). Ideal für Live-Alben, Klassik und DJ-Mixes, bei denen die Übergänge Teil der Musik sind.
- 2–5 s: sanfte Übergänge für Playlists und Shuffle.
- 6–12 s: lange Überblendungen im Radio-Stil.
Hörst du hauptsächlich ganze Alben, lass Cross-Fade aus. Bei gemischten Playlists klingt eine Überblendung von 3–4 Sekunden oft am natürlichsten.
Noch Fragen oder einen Fehler gefunden? Schreib an hallo@suenavus.com.